Therapie

HNO-Praxis Dr. med. Jörg Krapp | 71032 Böblingen | Poststraße 6

Liebe Patientin, lieber Patient

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Verbesserung der Nasenatmung, Reduzierung des Atemwiderstandes in Nase und Rachen

  • Nasenscheidewandkorrektur
  • Nasenmuschelverkleinerung
  • Nasennebenhöhlensanierung
  • Entfernung der Nasenrachenmandeln
  • Entfernung der Gaumenmandeln
  • Laserresektion des Zungengrundes

Straffung des weichen Gaumens beim primären Schnarchen

  • Somnoplasty mit Radiofrequenzstrom am weichen
  • Gaumen und Zungengrund
  • Uvula Palatopharyngoplastik (UPPP)
  • LAUP/RAUP
  • Pillar-Technik

vor und nach der Gaumensegelstraffung

kieferorthopädisch/kieferchirurgisch

  • operative Unterkieferverlagerung
  • Schienenbehandlung des Kiefers

Schlafapnoetherapie

  • CPAP – nächtliche Beatmungstherapie mit Überdruck
  • UPPP – klassische Weichgaumenoperation bei Patienten mit mit einem Atemwegskollaps am Weichgaumen. Überschüssige Schleimhaut am weichen Gaumen und Zäpfchen wird zusammen mit den Gaumenmandeln entfernt. Da der weiche Gaumen eine Vielzahl von Funktionen hat gibt es jedoch bei zu intensivem Vorgehen bleibende Funktionsstörungen, nicht zu empfehlen bei Berufssprechern und Sänger.
  • LAUP/RAUP – Entfernung überschüssiger Schleimhaut am weichen Gaumen mit Laser oder Radiofrequenz.
  • Radiofrequenz des weichen Gaumens: Bei diesem Verfahren wird kein Gewebe entfernt, es wird nicht geschnitten. Vielmehr wird über eine spezielle Sonde (Nadelelektrode), die in die Muskulatur des weichen Gaumens eingestochen und kontrolliert Energie (Radiofre- quenzenergie) zugeführt. Durch die Wahl der geeigneten Elektrodengröße und der zuge- führten Energie können so im Weichteilgewebe, unter der Schleimhaut und damit unter den Schmerzrezeptoren gezielt „Verletzungen-Gewebeveränderungen” gesetzt werden. Die Folge dieser lokalisierten thermischen Schädigung ist zum einen eine Schrumpfung, zum anderen eine Verfestigung des Gaumensegels. Der Vorteil liegt in der minimalen invasiven Technik mit geringsten Schmerzen nach der Operation. Komplikationen sind äußerst selten. Die Wirksamkeit wird je nach vorliegenden Studien zwischen 60 und 70 Prozent angegeben. Dieser Eingriff wird ambulant und in Lokalanästhesie durchgeführt.
  • Pillar-Technik - ein weiteres Verfahren zur Stabilisierung des weichen Gaumens beim Schnarchen oder milder Schlafapnoe. In örtlicher Betäubung und ambulant werden mit einem Spezialinstrument drei kleine Implantate in den Gaumen eingebracht. Dies führt zur Versteifung des weichen Gaumens.

(links) Pillar-Implantation in örtlicher Betäubung

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(rechts) Pillar-Implantat im weichen Gaumen

  • Eingriffe an der Zunge: Laserchirurgische Abtragung von vergrößertem Mandelgewebe am Zungengrund.
  • Radiofrequenz am Zungengrund, minimal invasiv, in örtlicher Betäubung und ambulant durchzuführen, Arbeitsunfähigkeit für etwa 2 Tage.

Eingriffe in Sonderfällen

Zungenschlinge: Der Zungengrund wird zum Kinn gezogen. Zungenbeinfixierung am Kehlkopf, chirurgische Eingriffe am Kehlkopf und Kehlkopfdeckel, kieferchirurgische Maßnahmen zur Vorverlagerung von Ober- und Unterkiefer bei Kieferfehlstellung.

Welche Therapie ist für wen geeignet?

Es gibt keine allgemein gültigen Regeln, welche Operation bei welchen Patienten helfen kann. Da eindeutige Kriterien fehlen, muss der endoskopisch erfahrene HNO-Arzt bei seiner Untersuchung einen Therapieplan festlegen und diesen mit dem Patienten absprechen

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